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Häufige Fragen

Hier findest Du die Antworten zu den häufigsten Fragen.

Auf unserer Deutschland-Karte kannst Du nachsehen, wo sich die nächste Freifunk Community befindet. Auf der Webseite der lokalen Communitys findest du, wo sich ein naher Freifunk-Zugangspunkt befindet. Sollte es in Deiner Nähe noch kein Freifunk geben, musst Du selbst aktiv werden. Sprich mit Deinen Nachbarn und überzeuge sie von der Freifunk-Idee. Komm zu den lokalen Treffen, wo Dich die lokalen Communitys in technischen und sozialen Fragen gern beraten. Denk daran – Freifunk gibt es überall dort, wo Leute aktiv werden. Also leg los, es lohnt sich!
Auch ohne sich mit einem eigenen Router zu beteiligen, kannst du Freifunk nutzen, wenn es in deiner Nähe verfügbar ist. Das geht eigentlich ganz einfach:

  • Suche auf unserer Übersichtskarte eine lokale Community in deiner Nähe
  • Auf der Webseite der lokalen Communitys findest du eine Liste/Karte mit den Zugangspunkten in deiner unmittelbaren Nähe
  • Alternativ kannst du auch die Freifunk-App nutzen
  • Wenn du einen Zugangspunkt gefunden hast, reicht es normalerweise, sich einfach mit einem Zugangspunkt nach dem Muster *DEIN-ORT*.freifunk.net zu verbinden und schon bist du im Gemeinschaftsnetz.

Bitte beachte dass wir dezentral organisiert sind. Deshalb kann sich die Art und Weise das Freifunk-Netz zu nutzen, von Ort zu Ort unterscheiden. Mehr Informationen dazu findest du auf der Webseite der jeweiligen Community.

Nein, normalerweise nicht. Wenn Du das Netz aber nicht nur nutzen willst, sondern auch zur Entwicklung beitragen möchtest, kannst Du natürlich auch auf Deinem Internetrouter die Freifunk-Software installieren und somit zur Verbreitung beitragen. Wie das geht erfährst du hier.

Die Informations- und Kommunikationsfreiheit im Internet wird zunehmend eingeschränkt. Trotz des Slogans “Internet für alle” gibt es Anzeichen einer sich verfestigenden digitalen Kluft – ärmere, weniger technisch versierte und ältere Menschen nehmen wenig oder gar nicht am sogenannten Informationszeitalter teil. In dünn besiedelten und strukturschwachen Gebieten (“areas of market failure”) werden keine (bezahlbaren) Breitbandanschlüsse angeboten. Echte „e-democracy“ soll von “unten” kommen.
Mit WLAN können Daten mobil mit hoher Bandbreite gesendet und empfangen werden (aktuell bis zu 450 Mbit brutto). Die Kosten für WLAN-Hardware sind gering und es entstehen kaum Betriebskosten. WLAN kann auch dort eingesetzt werden, wo es keine Kabel gibt oder eine Kabelverbindung zu teuer ist. WLAN kann von jeder/jedem lizenzfrei eingesetzt werden.

Das Netz muss nicht mehr zentral administriert werden (keine Hierarchie). Es sind keine Spezialisten nötig, die das Netz einrichten und „beherrschen“. Es muss kein Geld für aufwendige Infrastruktur ausgegeben werden – die Endgeräte sind gleichzeitig auch die Infrastruktur. Das Netz kann spontan und dynamisch wachsen.

Grundsätzlich: JA, die verwendeten WLAN Funkfrequenzen sind explizit für die öffentliche Nutzung ausgewiesen.

Die Europäische Kommission empfiehlt außerdem, öffentliche Breitbanddienste in Europa zu fördern. Es ist keine Registrierung notwendig. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand wird bei nicht kommerzieller Nutzung gegen keinerlei geltendes Recht verstoßen.


Grundsätzlich: NEIN, es herrschen die gleichen Bedingungen wie im drahtgebundenen Internet (z.B. nutze https und SSL Verschlüsselung beim Onlinebanking).

Es gibt weitere Möglichkeiten, mit bewährten Verfahren sichere WLANs einzurichten (Stichwort: Virtual Private Networks – z.B. OpenVPN und IPsec). Die in vielen Accespoints und WLAN-Karten verwendete WEP-Verschlüsselung ist nicht sicher und kann sehr leicht entschlüsselt werden. Sie ist außerdem nicht zum Aufbau freier Netze geeignet.

Grundsätzlich: NEIN, WLAN gehört mit zu den schwächsten Strahlenquellen.

Die tatsächliche Feldstärke ist umgekehrt proportional zu der Entfernung zur Strahlenquelle. Das bedeutet sich ein Handy oder DECT-Telefon mit stärkerer Strahlung direkt an den Kopf zu halten ist wesentlich gefährlicher.

  • Dienstbereitstellung erfolgt ausschließlich auf freiwilliger Basis
  • Keinerlei Nutzungsgarantie
  • Entgelte werden nachbarschaftlich geregelt (z.B. für Wartung/Pflege der WLAN-Router, DSL)
  • Nie für Netzwerkangebote kommerziell Geld verlangen
  • Haftung – Aus unserer Sicht gilt: verantwortlich ist immer, wer die unerlaubte Handlung vollführt, nicht wer den Accesspoint bereitstellt, dagegen spricht die sogannte Mitstörerhaftung, die wir ablehnen.