Grundlagen: Drahtlose Netzwerke, Teil 2 - Übertragungsverfahren-Konvergenz dank PLCP
Das Physical Layer Convergence Protocol (PLCP) erlaubt IEEE802-Systemen unterschiedliche physikalische Verfahren für die Datenübertragung zu nutzen.
Das Spread-Spectrum-Übertragungsverfahren war einst für militärische Anwendungen entwickelt worden, um Daten möglichst abhörsicher zu übermitteln. Durch das Aufspreizen der Daten über einen sehr viel größeren Frequenzbereich als der des Nutzsignals, benötigt man eine geringere spektrale Sendeleistung. Mit dieser Technik wird aber nicht nur das Orten und Abhören des Senders erschwert, sondern auch der Einfluss von schmal- und breitbandigen Störquellen minimiert. Für die Übertragung von Daten in einem Wireless LAN haben sich drei Varianten der Spread-Spectrum-Technik durchgesetzt:
- Frequency Hopping Spread Spectrum (FHSS),
- Direct Sequence Spread Spectrum (DSSS),
- Orthogonal Frequency Division Multiplexing (OFDM).
Die drei Verfahren sind nicht zueinander kompatibel. Das Physical Layer Convergence Protocol (PLCP) im IEEE802.11-Standard sorgt jedoch dafür, dass Kanalzugriff und Rahmenstruktur vom eingesetzten Übertragungsverfahren unabhängig sind.
Durch das Physical Layer Convergence Protocol (PLCP) bleiben Kanalzugriff und Rahmenstruktur bei IEEE802.11 vom eingesetzten Übertragungsverfahren unabhängig. (Der Standard lässt darüber hinaus die Übertragung per Infrarot zu, die wegen Irrelevanz hier der Übersichtlichkeit halber weggelassen wurde).
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von jensN
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Zuletzt verändert:
09.07.2006 00:04
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