Grundlagen: Drahtlose Netzwerke, Teil 1 - Gesundheitsrisiken
Dass Gesundheitsrisiken von elektromagnetischer Strahlung ausgehen können, soll hier nicht bestritten werden.
Das Gefährdungspotenzial durch elektromagnetische Strahlung steigt jedoch üblicherweise mit der (in den Menschen) eingestrahlten Energiemenge, und da unterbieten WLAN und Bluetooth andere Emissionsquellen deutlich.
Sie kommen dank ausgefeilter Übertragungstechnologien und geringen Reichweitenanforderungen mit niedrigen Sendeleistungen aus. Im Vergleich zu Handys emittieren sie um einen Faktor 10 bis 55 weniger Hochfrequenzenergie. Da darüber hinaus WLAN-Adapter üblicherweise in einem Notebook oder PDA stecken, also in Geräten, die rund einem Meter vom Anwender entfernt stehen statt wie das Handy in Abständen von 1 bis 10 Zentimetern, verringert sich die Strahlenbelastung des Anwenders noch einmal drastisch:
Die eingestrahlte Leistung nimmt mit dem Quadrat der Entfernung vom Sender ab, so dass bei zehnfachem Abstand (1 Meter statt 10 Zentimeter) nur ein Hundertstel der Sendeenergie den Empfänger erreicht. Da die maximal abgestrahlte Leistung von WLAN-Komponenten ohnehin wenigstens zehnmal geringer als bei Handys ist, liegt deren Gefährdungspotenzial also um wenigstens den Faktor 1000 unter dem von Handys. Funktechnologien sind grundsätzlich nicht frei von Gesundheitsrisiken: Doch sollte es ein Risiko geben, dann ist das der WLANs zumindest tausendmal kleiner der Handys beim Verbindungsaufbau.
Im Vergleich zu anderen, massenhaft verfügbaren und eingesetzten Sendeeinrichtungen CB-Funk oder GSM-Telefonie nimmt sich die Strahlenbelastung durch WLANs vergleichsweise gering aus.
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Fortsetzung: Das Machbare und die Politik
von jensN
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Zuletzt verändert:
31.03.2004 14:50
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