Fair Use
Rechtsdoktrin des angloamerikanischen Copyright-Rechts, die bestimmte nicht autorisierte Nutzungen von geschütztem Material zugesteht, sofern sie der öffentlichen Bildung und der Anregung geistiger Produktionen dienen - entspricht in etwa den Schrankenbestimmungen des kontinentaleuropäischen Urheberrechts. Einige US-amerikanische Rechtsgelehrte (z.B. Tom W. Bell) sehen in der Fair Use-Doktrin nur einen Mechanismus, um ein "Marktversagen" zu reparieren. Andere (z.B. Julie Cohen) sehen darin ein positives Recht, das selbst dann greift, wenn der Rechteinhaber das Werk durch ein technisches Rechtekontrollsystem schützt.
von jensN
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Zuletzt verändert:
24.02.2006 13:45
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