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Philosophie

Eine Ebene höher

Wireless Community Weekend 2007 in Berlin

Wie es auf dem Blog von cven bereits im November zu lesen war, plant die Freifunk-Community auch in diesem Jahr wieder ein „Wireless Community Weekend“.

Zeit: 26. April 2007 bis Sonntag 29. April 2007

Ort: c-base e.V. Rungestrasse 20, 10179 Berlin

Dieses Jahr werden neben Freifunker aus Deutschland vermehrt internationale Teilnehmer erwartet. Wer am Mittwoch bereits in Berlin ist, ist herzlich eingeladen am Abend beim wöchentlichen Freifunkertreffen in der c-base vorbeizuschauen.

Für die weitere Organisation des WCW habe ich eine Wikiseite angelegt.

von Mario BehlingZuletzt verändert: 09.01.2007 09:41

 

 

 

Freifunk in Rostock: Interview auf dem 23c3 Chaos Communication Congress

In der Wireless Corner treffen sich die Freifunker beim 23. Chaos Communication Congress am Alexanderplatz. Rene und Mathias von der Opennet-Initiative aus Rostock geben einen Einblick in die Organisation des lokalen Freifunk-Netzes, die Zusammenarbeit mit der Universität und erzählen über ihre eigene Motivation im Netz mitzumachen. Zudem berichtet Rene darüber, wie freie Netze kürzlich unter seiner Mithilfe in Kerala in Indien entstanden und Berliner Freifunker sich im Bundesstaat Goa engagieren.

von Mario BehlingZuletzt verändert: 02.01.2007 18:46

 

 

 

Videolink

Kommentar von MarioBehling am 12.01.2007 21:53
http://video.google.de/videoplay?docid=3644128649013383692

Freifunk: Rückblick 2006 – Ausblick 2007 mit Elektra und Sven Ola auf dem 23c3

Die Freifunk-Community traf sich auf dem 23. Chaos Communication Congress in der Wireless Corner. Am Rande des Congresses sprechen Elektra und Sven Ola über das vergangene Jahr und geben einen kleinen Ausblick, wie es mit Freifunk weiter geht. Was ist passiert und wohin geht die Reise mit der Community, der Freifunk Firmware, OLSR und dem neuen B.A.T.M.A.N.-Protokoll?

von Mario BehlingZuletzt verändert: 30.12.2006 22:14

 

 

 

Videolink

Kommentar von MarioBehling am 12.01.2007 21:55
http://video.google.de/videoplay?docid=-6427672482213314232

Im Namen des Volkes?

Betrifft: heise-online, Unverschlüsseltes WLAN hat Folgen

Woche für Woche treffe ich auf Menschen, die keinen Zugang zum Internet haben. Das hat im Wesentlichen zwei Gründe: entweder gibt es dort kein DSL oder sie können sich keinen eigenen Internetzugang leisten. Dank WLAN, Linux und z.B. OLSR ist es möglich geworden, den Betroffenen zu helfen. Wie, das ist Inhalt dieser Webseite und aller Aktivitäten von freifunk.net.

Wer unserem Vorschlag folgend anderen seinen Internetzugang zur Verfügung stellt, tut dies nicht, um die Kriminalität zu fördern, sondern um konkret im lokalen Umfeld etwas gegen die sogenannte digitale Spaltung zu unternehmen, um Menschen in der Nachbarschaft einen Zugang zum Internet anzubieten,

Solche offenen Netze können aber misbraucht werden, das liegt in der Natur der Sache, Entweder ist ein Netz offen, also für andere auch anonym zuganglich und in jeder Weise nutzbar, oder es ist es nicht, und damit geschlossen, also nicht zugänglich.

Pseudosicherheit wie WEP bietet keinen Schutz, da der schwache Schlüssel einfach geknackt werden kann. Und eine HOTSPOT-mäßige Registrierung der User schützt nicht vor wirklich Kriminellen, die jederzeit die MAC-Adresse und damit den Account eines anderen benutzen können.

Selbsternannte Hilfssheriffs, die die Datenpakete der Nachbarschaft nach illegalen Inhalten durchsuchen und von der perfekten Firewall träumen sind auch weder gewünscht (Datenschutz!) noch wirklich erfolgreich, denn jedes gute Päckchen kann schließlich doch ein schlechtes Päckchen sein (bei wirklich Kriminellen!).

Mehr Sicherheit kann es nur ohne Anonymität und mit derzeit erheblich teurerem technischem Aufwand geben, Doch das wollen wir bitte nicht! Man soll auch in Zukunft seine Meinung sagen dürfen, ohne vorher seinen Ausweis zeigen zu müssen und man sollte Zugang zu Wissen, Information und Kommunikation haben, auch wenn man zu den weniger gut Betuchten unter uns gehört.

Statt seine Zeit damit zu verschwenden oben gesagtes immer wieder neu zu diskutieren sollte man lieber etwas dagegen unternehmen, dass ein Gericht, wie hier in diesem Fall das Landericht Hamburg, die Interessen der Musikindustrie verteitigt, statt die Belange seines Volkes,

Wer heute kein Internet hat, dem fehlt der Zugang zu Wissen, Information und Kommunikation. Doch während in anderen Ländern der Welt der Staat dafür sorgt, dass die Bevölkerung Zugang zum Internet erhält, bestraft er hier die, die anderen diesen Zugang erst ermöglichen.

Natürlich ist ein WLAN kein rechtsfreier Raum. Wer längere Zeit über den Zugang seines Nachbarn illegale Daten versendet und empfängt, der kann natürlich auch ermittelt werden, ist er doch ein Sender, der ebenso von den Behörden empfangen und damit geortet werden kann - ganz besonders in einem offenen Netzwerk.

Doch hier dachte man sich wohl, wozu den Aufwand, wenn wir doch auch die Anschlusshalterin einfach haftbar machen können. Die hat zwar vielleicht gar nichts Illegales getan, aber immerhin hat sie nicht auf die Musikindutrie gehört und ihr Netzewerk von einem Spezialisten dicht und damit für die anderen unbrauchbar machen lassen.

Hier wird das Recht zu Unrecht !

Sicher werden sich jetzt viele einschüchtern lassen und sich zwei Mal überlegen, anderen ihren Anschluss zu Verfügung zu stellen. Aber so kann und darf diese Geschichte nicht enden! Die hier erwähnte Kriminalität (Filesharing!) ist nichts im Vergleich zu dem, was es bedeutet, wenn Millionen Menschen keinen Zugang zu Wissen, Information und Kommunikation haben.

Deshalb werde ich auch weiterhin Leuten erklären, wie sie per WLAN Zugang zum Internet erhalten können und  Menschen dazu ermutigen, anderen Ihren Anschluss zur Verfügung zu stellen. Ich tue das, damit die Welt ein bißchen gerechter wird - auch in meiner Nachbarschaft, wo es immer noch für viele kein DSL gibt.

von JuergeN NeumannZuletzt verändert: 11.09.2006 11:37

 

 

 

Re:Im Namen des Volkes?

Kommentar von Reiner Saddey am 15.09.2006 22:42
Ja, so sehe ich das auch. Ich habe keinen Freifunk, sondern nur ein offenes WLAN im Hinterhof, das von einer Handvoll bekannter und unbekannter Nachbarn genutzt wird.

Dennoch hat mich das Urteil ziemlich entsetzt: Da wurde niemand einer Ordnungswirdrigkeit oder gar Straftat überführt und wird zwar nicht formal aber praktisch dennoch bestraft.

Das ist schon ziemlich ungeheuerlich, wie strafbewehrte Unterlassungserklärungen, die m.E. ihren Ursprung im Bereich der Beziehungen zwischen Vollkaufleuten haben, inzwischen dazu genutzt werden, eine vierte nicht in unserer Verfassung vorgesehene Machtsäule zu etablieren, die mit ihren Krakenarmen auch ohne und sogar teilweise gegen gesetzgeberischen Willen (1000 Anschlüsse) versuchen, uns im Big Brother Würgegriff zu ersticken.

Als Einzelner blieb mir hier kurzfristig nur die Lösung, ins freiheitlichere Ausland zu emigrieren, d.h. die Daten für mein WLAN über http://www.relakks.com zu beziehen. Technisch als auch politisch eigentlich kompletter Unfug und so richtig wohl fühle ich mich auch nicht dabei, wenn ich feststelle, dass pro Sekunde 1kByte vergeblicher Verbindungsaufnahmen (von Tauschbörsen?) an meiner Firewall abprallen.

Gibt es eine Art von Freifunk, der - unabhängig von der Technik - sich bereits z.B. als (gemeinnütziger?) Verein zusammengeschloosen hat?

Geek-Night im WB13 - Hohenschönhausen (Berlin)

hihi, vom 08.09. zum 09.09 werden sich im wb13 (Berlin Hohenschönhausen) ein paar Computerbegeisterte treffen, um in einer entspannten Atmosphäre ein paar Dinge auszuprobieren, wo sich der ein oder andere vielleicht im Alltag nicht so rantraut, unter anderem z. B. eine kleine Ubuntu-Install Party, gpg bzw. pgp Einführung und und und...
Dies wäre auch eine Möglichkeit, dass sich ein paar Freifunker einfinden, um die nächsten Projekte zu besprechen, bzw. ist dadurch auch die Möglichkeit gegeben ein Freifunk-Treffen abzuhalten. Vielleicht könnt ihr ja mal etwas Feedback geben.

Wenn der ein oder andere sich angesprochen fühlt, freue ich mich natürlich auch wenn bei den anderen Aktivitäten teilgenommen wird. Für die Organisation etc. gibt es wie immer ein Wiki, bei dem ihr auch eure Ideen einbringen könnt: http://slexx.kicks-ass.net/geeknight/wiki/index.php/Hauptseite
ahab

Weitere Infos und Diskussion unter http://wlanhsh.de/forum/viewtopic.php?t=1358&start=0)


p.s. mate bekommen wir vielleicht auch wieder an den start, alle anderen getränke gibts im gut sortierten fachhandel Sehr glücklich

von StefanZuletzt verändert: 08.09.2006 15:47

 

 

 

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Kommentar von oegyimef am 23.02.2007 15:46
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Kommentar von gxhltmiw am 25.02.2007 08:53
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Die Kölledaer Linux- AG in der Zeitung

Pressemeldung vom 02.08.2006 erschienen im "Amtsblatt Landkreis Sömmerda"

Titel: "Was Pinguine mit Computern zu tun haben"


Mehr zu meiner Arbeitsgemeinschaft am Kölledaer Gymnasium, eine Kopie des Artikels und Informationen zu aktuellen und geplanten Vorhaben und Projekten

gibt es auf meiner Internetseite: http://people.freenet.de/NSchwirz


von Norman S.Zuletzt verändert: 20.11.2006 11:14

 

 

 

NEU: freifunk.net-Präsentation überarbeitet - endlich wieder aktuell

Habe in den letzten Tagen die freifunk.net-Präsentation endlich mal gründlich überarbeitet. Vielen Dank in diesem Zusammenhang an Robert für die guten Ideen und Vorlagen und auch an Ingo für den "Feinschliff".

Die freifunk.net-Präsentation dient als Einstieg in das Thema WLAN und freie Netze. Jede/r kann sie halten! Wenn Euch noch was einfällt oder stört, dann könnt ihr die Präsentation gerne noch selbst anpassen. Das Original und eine PDF-Version findet Ihr wie immer im Download-Bereich.

http://freifunk.net/downloads/freifunk-praesentation_v11_060804_03_jpn.odp

http://freifunk.net/downloads/freifunk-praesentation_v11_060804_03_jpn.pdf


von JuergeN NeumannZuletzt verändert: 16.08.2006 15:47

 

 

 

Re:NEU: freifunk.net-Präsentation überarbeitet - endlich wieder aktuell

Kommentar von Anonymous User am 23.08.2006 18:34
Wenn möglich noch im Wiki aktualisieren!

freifunk.net goes Dalai Lama!

Vom 22. Oktober bis 3. November treffen sich Aktivisten aus der ganzen Welt in Dharamsala (Indien). Airjaldi Summit, der diesjährige Höhepunkt der World Summits on Free Inforamtion Infrastruktures (WSFII), bietet Netzwerkaktivisten aus der ganzen Welt Gelegenheit sich kennen zu lernen und gemeinsame Strategien zum Aufbau freier Kommunikationsinfrastrukturen zu entwickeln und umzusetzen. [mehr...]
von JuergeN NeumannZuletzt verändert: 29.07.2006 12:33

 

 

 

Re:freifunk.net goes Dalai Lama!

Kommentar von thomas71berlin am 03.08.2006 03:00
ein gutes projekt das! eine großartige initiative möglichst vielen indischen dörfern kommunikation zu ermöglichen!
sehr dafür!!
weniger dafür bzw. dagegen bin ich was die Werbung mit so "Persönlichkeiten" wie dem "Dalai Lama" betrifft.
dieses Schwein hat hunderttausend seiner "Landsleute" bzw. "Schutzbefohlenen" mit amerikanischen Waffen (CIA) ausrüsten lassen und in einen aussichtslosen Kampf mit der chinesischen Roten Armee geschickt!
Dieser dauergrinsende Knilch hat so viel Blut an den Händen daß jedem die Hand abfallen sollte der ihm dieselbe reicht!

Re:freifunk.net goes Dalai Lama!

Kommentar von Stephan am 17.11.2006 12:21
Thomas, bringst Du da nicht etwas "durcheinander"? .... Das Blut an den Händen haben die Chinesen!

Audiocast von Chaosradio Ulm zu freifunk.net und freien Netzen

/dev/radio - der CCC Chaossender Ulm - hat eine schöne Radiosendung zu  freifunk.net und freien Funknetzen gemacht. Sehr empfehlenswert! Hier der Link: http://www.ulm.ccc.de/dev/radio/detail?id=63 

von JuergeN NeumannZuletzt verändert: 14.07.2006 18:31

 

 

 

Auf dem Weg zum überregionalen Freifunk-Netz

FreifunkVPN

Viele Freifunker kennen das: Man ist der erste und hat keinen Kontakt zur „großen Wolke“. Auch wenn sich einige Freunde in der Umgebung mit anschließen, solange kein Kontakt zur großen Wolke besteht, bleibt das Freifunk-Erlebnis doch ziemlich unspektakulär. Warum also den ganzen Aufwand betreiben und mitmachen? Warum nicht warten, bis sich die Lücke zu zum lokalen Netz schließt?

Um verstreute Netze – kleine und große miteinander zu verbinden, gibt es nun das FreifunkVPN-Projekt. Denn, mittels VPN-Technik ergibt sich die Möglichkeit einzelne Wolken über das Internet mit einem Tunnel zu verbinden und so die Freifunkwolken in einer Stadt und sogar die Netze verschiedener Städte in einem gemeinsamen überregionalen Freifunk-Netz zu vereinen. Dies ermöglicht nun auch den Freifunkern in kleinen Netzen mit größeren Freifunk-Wolken in Kontakt zu treten und so direkt mit entfernten Teilnehmern zu kommunizieren -  ein starker Motivationsschub. Die Frage des Mitmachens wird klar mit „Ja, so schnell wie möglich“ beantwortet.

Auf der WE.FUNK06 ist die Idee nun konkret vorangetrieben worden. Weimar, Leipzig und Berlin setzten sich zusammen und überlegten erste Schritte. Ein Jahr zuvor hatte man an gleicher Stelle erste Überlegungen getroffen, nun konnte die zwischenzeitliche, sehr instabile Kopplung (mit viel NAT gewürzt) deaktiviert werden, mit einer skalierbaren Lösung in Griffweite. Die prototypische Einrichtung der neuen Verbindung folgte noch am selben Wochenende.

Möglich soll die dauerhafte Kopplung der Netze durch die Installation von so genannten VPN’s – Virtuellen Privaten Netzwerken werden. Ein Virtual Private Network ist ein Computernetz, das zum Transport privater Daten ein öffentliches Netz (zum Beispiel das Internet) nutzt. Teilnehmer eines VPN können Daten wie in einem internen LAN austauschen. Die einzelnen Teilnehmer selbst müssen hierzu nicht direkt verbunden sein. Genauso wie einzelne Freifunk-Router in einem lokalen Netz können die „Freifunk-Wolken“ der verschiedenen Städte verstanden werden. Diese können dann durch Links miteinander vernetzt werden. Nicht nur ein stadtweites Netz, sondern ein großes Freifunknetz ist das Ergebnis. Die freien Netze von Weimar und Leipzig konnten bereits experimentell über eine Kabelverbindung per DSL miteinander verbunden werden. Nun soll das Verbund-Experiment dauerhaft weitergeführt werden.

Auch bisher konnte sich theoretisch jeder mit entfernten Netzen über Tunnel und VPN verbinden. Dies verlangte jedoch spezifische Kenntnisse und einen nicht unbeträchtlichen Konfigurationsaufwand. Indem wir einige Server der verschiedenen Freifunk-Netze dauerhaft miteinander koppeln, bestehen die Verbindungen zwischen den Netzen ohne dass Teilnehmer eines Netzes ihren Computer konfigurieren müssen, um gleichzeitig in verschiedenen Netzen präsent zu sein. Die Konfiguration von VPN-Verbindungen auf einzelnen Rechnern zum Beispiel für Audiostreaming entfällt hierdurch. Die Freifunker hoffen nun, dass sie bald in der Lage sein werden die notwendigen Rechnerkapazitäten und DSL-Verbindungen zur Verfügung zu haben, um das Experiment dauerhaft fortzuführen.

Ein detailliertes Bild der Netze und des Verkoppelungsexperiments Weimar-Leipzig gibt es auf http://wiki.freifunk-leipzig.public-ip.org/index.php/NetzkopplungWeimarLeipzig.

Egmont hat zu diesem Thema im Freifunk-Wiki (https://freifunk.net/wiki/FreifunkVPN) eine Seite angelegt und erklärt wie eine Implementierung der Idee aussieht.

(Artikeltext u.a. auf Basis von Egmont)

von Mario BehlingZuletzt verändert: 07.07.2006 15:11

 

 

 

Re:Auf dem Weg zum überregionalen Freifunk-Netz

Kommentar von ffl am 06.07.2006 12:58
seit gestern steht die Kopplung der drei VPN-Server! Die Verbindung zwischen Leipzig und Weimar kann man nun schon konkret nutzen. In Berlin scheint es noch Probleme zu geben.

Probleme in Weimar

Kommentar von ffl am 10.07.2006 10:45
so, jetzt ist es anderrum: Kontakt nach Belrin steht und Probleme in Weimar :-)

Re:Auf dem Weg zum überregionalen Freifunk-Netz

Kommentar von DanielP am 19.07.2006 13:14
zum Status VPN Berlin siehe auch vpn-bbb.leo34.net. Läuft seit Tagen recht stabil ...

Neuer Freifunk-Mini-Flyer


Ein neuer Mini-Flyer über Freifunk aus Berlin ist seit kurzem auf der Seite von Robert verfügbar.

PDF: http://www.inf.fu-berlin.de/~rschuste/ff-mini-flyer.pdf

Scribus Daten: http://www.inf.fu-berlin.de/~rschuste/ff-mini-flyer.sla

Viel Spaß beim Drucken, Verteilen, Verbessern und Freifunken!

cya

Robert

Freifunk Berlin Mini-Flyer (.pdf, 85 Kb) Freifunk Berlin Mini-Flyer (.pdf, 85 Kb)
Größe: 84.3 kB - Dateityp application/pdf

 

von Mario BehlingZuletzt verändert: 27.06.2006 20:20

 

 

 

Freifunk-Knoten verorten und lokale Initiativen unterstützen!

Freifunk-Projekte wie das OLSR-Experiment in Berlin sind Initiativen von Freiwilligen. Auch wenn nicht jeder, der einen Knoten (zum Beispiel mit einem Router) im Freifunk-Netz betreibt, sich stets aktiv im Projekt engagieren kann, gibt es Möglichkeiten die Freifunk-Initiativen zu unterstützen.

Eine Möglichkeit dies zu tun, besteht zum Beispiel darin den eigenen Freifunk-Router auf den Karten der lokalen Projekte einzutragen. Die Verortung der Freifunk-Knoten hilft anderen Interessierten zu erkennen, ob das Freifunk-Netz an einem bestimmten Ort zu empfangen ist. Außerdem ermöglicht es die Kontaktaufnahme mit den Betreibern nahe gelegener Knoten. Damit mehr Leute sich in die Karten der lokalen Freifunk-Initiativen eintragen, hat Robert Schuster eine Vorlage für ein Anschreiben und ein kleines „F&A“ erarbeitet. Dies könnt ihr nutzen, um mit eurem Nachbarn in Kontakt zu treten. Robert zeigt in der Mail Schritt für Schritt wie man sich zum Beispiel in die Karte der Berliner Freifunk-Initiative einträgt.

Also, umso mehr Leute sich eintragen, umso besser. Und so macht ihr den freiwillig Engagierten der Freifunk-Projekte auch noch eine Freude. Denn: Wichtig für die Motivation der Aktiven ist es vor allem auch den Erfolg des Projekts zu erleben.

Nachdem Robert letzte Woche einige Emails an Leute mit Freifunk-IP-Adressen geschrieben hat, hatte er sein ganz persönliches Erfolgserlebnis.

Ich habe letzte Woche einfach mal alle angeschrieben, die in meiner unmittelbaren Nachbarschaft eine IP registriert haben, die nicht verortet ist und nun sieht es schon ein bisschen besser aus. :)

In Berlin gibt es zwar noch 75 Freifunk-Knoten, die nicht verortet sind, doch die Liste ist etwas kürzer geworden. Und insgesamt gibt es immerhin bereits 278 verortete Knoten, die vom Haus des Neuen Deutschlands erreichbar sind.

Folgend ein Auszug aus der Vorlage. Das Anschreiben ist für das Freifunk-Netz in Berlin geschrieben, aber für andere Freifunk-Initiativen wäre es sicherlich ähnlich. Die Originale findet ihr auf www.inf.fu-berlin.de/~rschuste/Freifunk-Knoten%20verorten.odt (Open Document Text, 191 KB) und www.inf.fu-berlin.de/~rschuste/Freifunk-Knoten%20verorten.rtf (Richt Text Format, 5.8 MB) oder hier am Ende des Beitrags zum Download.

Freifunk und das OLSR-Experiment ist ein Projekt von Freiwilligen. Du erhälst möglicherweise darüber Zugang zum Internet oder kannst mit anderen Teilnehmern des Funknetzes Daten austauschen. Bitte sei so freundlich und unterstütze das Projekt auf minimale Weise indem du den Standort deines Knotens in der Karte einträgst. Die Verortung der Knoten hilft anderen Interessierten zu erkennen, ob das OLSR-Experiment an einem bestimmten Ort zu empfangen ist. Außerdem ermöglicht es die Kontaktaufnahme mit den Betreibern eines nahegelegenen Knotens. …
Fragen & Antworten:

F: Ich will meinen Standort nicht preisgeben. Was kann ich tun?
A: Das ist zwar schade, aber wir werden deinen Wunsch respektieren. Damit deine IP-Adresse nicht mehr in der Liste nicht-verorteter Knoten auftaucht, begebe dich in die IP-Vergabe, lasse dir die Informationen zu deiner IP anzeigen und aktiviere das Häkchen bei „mobiler Knoten“.

F: Ich benutze diese IP auf einem mobilen Gerät (Handy, Laptop, PDA o.ä.). Was kann ich tun?
A: Damit deine IP-Adresse nicht mehr in der Liste nicht-verorteter Knoten auftaucht, begebe dich in die IP-Vergabe, lasse dir die Informationen zu deiner IP anzeigen und aktiviere das Häkchen bei „mobiler Knoten“.

F: Wenn ich Standort eines neuen Knotens mit einem Klick bestätigt habe öffnet sich zwar ein Fenster, aber in ihm steht, dass ich nicht angemeldet sei. Was soll ich machen?
A: Es ist wichtig bei der Anmeldung die Seite über www.olsrexperiment.de erreicht zu haben. Wenn man das WWW weggelassen hat funktioniert zwar die Anmeldung, aber man kann keine Knoten in der Karte eintragen.

F: Mein Knoten ist bereits in der Karte, aber ich möchte den Standort wechseln. Was soll ich tun?
A: Gehe genauso vor, wie in der Anleitung beschrieben. Das Neueintragen oder Verändern einer Knotenposition geschieht auf dieselbe Weise.

F: Ich kann mich nicht anmelden. Es gibt Probleme mit meinem Account. An wen kann ich mich wenden.
A: Bitte melde dich auf der Mailingliste des Berliner OLSR-Experimentes an und sende dann eine Nachricht an berlin@olsrexperiment.de in der du das Problem beschreibst.

F: Freifunk ist toll. Wie kann ich mehr über das Projekt erfahren und mich einbringen?
A: Grundlegende technische Informationen bekommst du über http://olsr.freifunk.net. Hauptanlaufpunkt bildet http://www.olsrexperiment.de. Dort kann man die Berliner OLSR-Mailingliste abonieren, die interaktive Karte besuchen und sich IP-Adressen für den berliner Raum reservieren. Außerdem gibt es Treffen von Interessierten in der Stadt an folgenden Orten:

- Mitte/Gesamtberlin: c-base, Rungestrasse 20, jeden Mittwoch ab 20 Uhr

- Kreuzberg: newhthinking store, Skalitzer Strasse 41, jeden Freitag in geraden Kalendewochen ab 18.30 Uhr

- Weissensee: Cafe Herberts, Herbert-Baum-Strasse/Bizetstrasse, jeden Donnerstag ab 19 Uhr

Hinweis: Jeder Aspekt des Experiment basiert auf dem persönlichen Engagement von Freiwilligen. Alles kann von jedem, jederzeit verbessert werden (zB. diese Anleitung ;-) ). Die Teilnahme am Experiment steht für jeden offen. Es gibt keine Mitgliedschaft oder irgendwelche Formalien. Du entscheidest selbst, wie viel du dem Projekt zurück gibst!

Freifunk-Knoten verorten.odt (Open Document Text, 191 KB) Freifunk-Knoten verorten.odt (Open Document Text, 191 KB)
Größe: 190.6 kB - Dateityp application/vnd.oasis.opendocument.text

 

Freifunk-Knoten verorten (Richt Text Format, 5.8 MB) Freifunk-Knoten verorten (Richt Text Format, 5.8 MB)
Größe: 5.7 MB - Dateityp application/rtf