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WE-funk07

Auch diese Jahr gibts wieder die WE-funk07 in Weimar. Vom 25.05.-27.05. gibts dort ein Treffen. Mehr Infos im Wiki: http://wireless.subsignal.org/index.php?title=We-funk_07

von Daniel PauflerZuletzt verändert: 25.01.2007 17:47

 

 

 

Wireless Community Weekend 2007 in Berlin

Wie es auf dem Blog von cven bereits im November zu lesen war, plant die Freifunk-Community auch in diesem Jahr wieder ein „Wireless Community Weekend“.

Zeit: 26. April 2007 bis Sonntag 29. April 2007

Ort: c-base e.V. Rungestrasse 20, 10179 Berlin

Dieses Jahr werden neben Freifunker aus Deutschland vermehrt internationale Teilnehmer erwartet. Wer am Mittwoch bereits in Berlin ist, ist herzlich eingeladen am Abend beim wöchentlichen Freifunkertreffen in der c-base vorbeizuschauen.

Für die weitere Organisation des WCW habe ich eine Wikiseite angelegt.

von Mario BehlingZuletzt verändert: 09.01.2007 09:41

 

 

 

Neues Freifunk-Wiki jetzt online auf wiki.freifunk.net

Das neue Freifunk-Wiki ist da und abrufbar unter: http://wiki.freifunk.net 

Die meisten relevanten Informationen sind bereits aus dem alten Wiki übertragen. Wenn ich etwas vergessen habe, könnt ihr es aus dem alten Wiki retten. Es ist noch unter https://freifunk.net/wiki/WikiStartArchiv zu erreichen. Die ESSIDs/Subdomains der Communities mit Wikiseiten sind ebenfalls bereits aktualisiert.

Das Wiki kann ohne Registrierung editiert werden. Als Schutz vor Spambots habe ich ein Captcha-Plugin installiert. Sobald ein neuer Link eingegeben wird, ist eine Rechenaufgabe zu lösen. 

Die Abgrenzung des Freifunk-Wikis zu Inhalten von Wikis lokaler Communities erschließt sich für mich aus dem unterschiedlichen Fokus: Einerseits Aufbau eines lokalen Netzwerks, andererseits Aufbau von Freifunk-Netzwerken allgemein. Wir sollten uns daher hier - bei der Sammlung von Inhalten - vor allem auf allgemeine Themen und praktische Tipps zum Aufbau freier Netze konzentrieren. Dazu gehören z.B. Fragen wie: „Wie fange ich an beim Aufbau eines lokalen Netzwerkes? Was brauche ich – Wissen, Werkzeuge etc.? Welche Hardware ist für Freifunk-Netze geeignet? Wie baut man eine Antenne? usw.“ Gleichzeitig können sich kleinere Communities ohne eigene Websites hier auch ihre eigene Seite/eigenes Portal schaffen, um miteinander zu kommunizieren.

Das Freifunk-Wiki wird von Individual Network Berlin e.V., http://in-berlin.de, gehostet. Herzlichen Dank für die freundliche Unterstützung und Betreuung insbesondere an Christian. Die genutzte Software ist Mediawiki. Beim Design der Startseite habe ich mich beim Weimar-Freifunk-Wiki (http://wireless.subsignal.org) inspirieren lassen. Das Bild zeigt einen Rundblick über Weimar. 

In den kommenden Wochen werden wir auch nach und nach die Verweise auf den anderen Freifunk-Sites anpassen. Wer Lust hat das Wiki mitzuadministrieren, bitte meldet euch bei uns. Es wäre toll, wenn sich noch mehr Leute finden würden.

Wir hoffen ihr habt Spaß mit dem Wiki und freuen uns auf neue Einträge und zahlreiche Edits.

von Mario BehlingZuletzt verändert: 04.01.2007 21:20

 

 

 

Freifunk in Rostock: Interview auf dem 23c3 Chaos Communication Congress

In der Wireless Corner treffen sich die Freifunker beim 23. Chaos Communication Congress am Alexanderplatz. Rene und Mathias von der Opennet-Initiative aus Rostock geben einen Einblick in die Organisation des lokalen Freifunk-Netzes, die Zusammenarbeit mit der Universität und erzählen über ihre eigene Motivation im Netz mitzumachen. Zudem berichtet Rene darüber, wie freie Netze kürzlich unter seiner Mithilfe in Kerala in Indien entstanden und Berliner Freifunker sich im Bundesstaat Goa engagieren.

von Mario BehlingZuletzt verändert: 02.01.2007 18:46

 

 

 

Freifunk: Rückblick 2006 – Ausblick 2007 mit Elektra und Sven Ola auf dem 23c3

Die Freifunk-Community traf sich auf dem 23. Chaos Communication Congress in der Wireless Corner. Am Rande des Congresses sprechen Elektra und Sven Ola über das vergangene Jahr und geben einen kleinen Ausblick, wie es mit Freifunk weiter geht. Was ist passiert und wohin geht die Reise mit der Community, der Freifunk Firmware, OLSR und dem neuen B.A.T.M.A.N.-Protokoll?

von Mario BehlingZuletzt verändert: 30.12.2006 22:14

 

 

 

Feel free for Access-Workshop im WB13, Berlin-Wartenberg

Das Team des Freifunk-Berlin NordOst läd wieder zu einen ihrer Workshops ein.

Dieses mal geht es um Antennen, Antennen und nochmals Antennen. Wir wollen wieder gemeinsam ein paar Exemplare zusammenbauen.


Der Termin steht nun fest: 18.11.2006 , das ist ein Samstag, werden wir uns wieder in den heiligen Hallen des WB13 treffen, frei, wie immer und vernetzt. Komm auch du!

Für weitere, genaue Informationen schaut bitte auf unserer Seite http://www.freifunk-bno.de im Forum vorbei. (siehe Link)


Weiter Themen, je nach Nachfrage
  1. Informations-Präsentation für "Neulinge", wenn Bedarf besteht.
  2. "Backbone Leichtgemacht" oder auch "Wie man einfach eine Richtfunkverbindung einrichtet"
  3. Wie kann ich Inhalte fürs Netz bereitstellen?
  4. Seminar zum WRT / Was kann man damit machen?



Wissenswertes zum WB13:


Der WB13 befindet sich nördlich es S Wartenberg. Er ist in der Straße "Am Berl" gelegen und trägt die Hausnummer 13. Es ist ein alter Plattenbau-Kindergarten, kaum zu verfehlen. Wenn ihr vor verschlossener Tür stehen solltet, hilft ein drücken auf die Klingel.



Getränke: Für Getränke ist normalerweise vorgesorgt, eine "grunausstattung" mit Clubmate und Bier, Cola und Co ist vorhanden.


Essen: In der nähe gibt es einen China-Imbiss und eine Döner-Bude sowie Pizza-Lieferservice 



SIEHE AUCH: Vergangene Events im WB13:


Outdoor-Antennen-Workshop
freies Treffen des WLANHSH im WB13 (Wartenberg)
Geek-Night im WB13 - Hohenschoenhausen (Berlin)
von StefanZuletzt verändert: 08.11.2006 01:27

 

 

 

Zusätzlicher Cache vom IN-Berlin

Dass die Besuchszahlen dieser Website stetig steigen, daran haben wir uns ja gewöhnt. Dann aber kamen die floflei6-Videos über freifunk und die waren dann so gut, dass die Schattenseite der Medaille war, dass wir arge Traffic-Probleme bekamen. Dass heißt, die Videos wurden so oft heruntergeladen, dass das langsam teuer wurde (für uns und unseren Provider).

Eine Lösung musste her, und zwar eine, die auch in einem Jahr noch ausreicht. Mit Hilfe des IN-Berlin und unserem jetzigen Provider LETRAS ist es uns dann gelungen, einen zusätzlichen HTTP-Caching-Proxy-Server einzurichten. Ach, immer dieser Technik-Schnack! Was heißt das konkret? Es wird in Zukunft noch mehr im Download-Bereich geben können, ohne dass das all zu große Probleme verursacht. Ist also eher eine Verbesserung aus der Rubrik "Under the hood".


Nochmals Danke an Chris vom IN-Berlin und Werner von letras.

von Jens NachtigallZuletzt verändert: 26.10.2006 22:59
Kategorie(n)
Website

 

 

 

Fehlende Funktionen wegen Upgrade -- Mithilfe gesucht

Ich habe gerade plone auf version 2.1.4 aktualisiert, damit demnächst ein Forum installiert werden kann.

Deshalb geht grade nicht:

  • erstellen neuer Freikarten
  • erstellen von recurring events, sondern nur einfache events


Ich werde zusehen, dass ich das so schnell wie möglich reparieren kann. Bin aber schon zufrieden, dass der Rest funktioniert, nachdem was beim letzten Upgrade los
war ;-)

Ach so, und das Caching der Site kann dann mit dieser Plone-Vversion auch verbessert werden. Der Traffic kann sicherlich noch auf ca. 400MB pro Tag gedrückt werden. Eine Frage der Zeit....    
Jemand, welcher die GMap einbauen wollte, meldet sich mittlerweile auch nicht mehr, es ist doch anscheinend ein weiter Weg vom "Ich mach mit!" zum tatsächlichen ersten Schritt des Loslegens (nun gut, kann ich irgendwann auch selber machen, ist eigentlich nur medium-schwierig, aber die todo ist lang).

Was wir echt bräuchten wäre jemand, der html/css schreiben können (plone-leute und überhaupt Menschen die überhaupt schonmal eine Web-site betreut haben, könnte auch ziemlich schnell einsteigen.) Hier mal der link zum tracker:
http://codecoop.org/tracker/?atid=415&group_id=79&func=browse

Die Sachen mit CSS oder HTML im Topic sind wirklich simpel.

Bisher war ja unsere Mitmach-"Kampagne" eher ein Reinfall: 3 leute gemeldet, aber nichts den worten folgen lassen :-(

von Jens NachtigallZuletzt verändert: 20.11.2006 15:17

 

 

 

Globaler Freifunk-Feed-Newswire online

Ein globaler Freifunk-Newswire ist jetzt unter http://global.freifunk.net zu erreichen. Hier gibt es zudem eine Übersicht über Freifunk-Initiativen weltweit. Bisher konnte ich 271 landesweite, regionale und lokale Freifunk-Projekte aus 33 Ländern identifizieren. Obwohl die Anzahl von Initiativen noch nichts über die tatsächliche Zahl der Teilnehmer aussagt, verdeutlicht die Vielzahl der Projekte bereits den weltweiten Trend zum Aufbau von freien Netzen. Deutlich wird jedoch ebenfalls, dass in Afrika und Asien bisher erst wenige Initiativen existieren. Es ist aber auch möglich, dass einige Communities aufgrund von Sprachbarrieren noch nicht identifiziert werden konnten.

Nicht alle Initiativen stellen Feeds zur Verfügung. Derzeit werden auf der Website 111 Feeds syndiziert. Der Großteil davon sind Projekt-Blogs, aber auch einige private Freifunk-Themen-Blogs, Freifunk-Foren und Wikis werden syndiziert. Alle gegenwärtig gesammelten Feeds sind als OPML (http://freifunker.perspektive89.com/aggregator/opml) erhältlich. Interessierte können die Feeds somit auch auf dem eigenen Computer syndizieren oder selbst ähnliche Angebote einrichten. Die Feeds des Newswires gibt es im RSS- und Atom-Format: http://global.freifunk.net/node/feed, http://global.freifunk.net/atom/feed

Die stichwortspezifischen Feeds (Tag-Feeds) funktionieren im Moment leider noch nicht einwandfrei (http://global.freifunk.net/syndication).

Folgend eine Übersicht über die Anzahl von Freifunk-Initiativen in verschiedenen Ländern auf der Website. Eine nicht ganz aktuelle Liste von Freifunk-Communities und Intitiativen findet sich auch auf der englischen Wikipedia unter: http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_wireless_community_networks_by_region.

Land

Anzahl Communities
(Land, Region und Stadt)

Deutschland (Germany)

45

France

41

España (Spain)

40

Hrvatska (Croatia)

31

USA

28

Australia

14

Nederland (The Netherlands)

10

United Kingdom

7

New Zealand, Aotearoa

6

Österreich (Austria)

6

Ελλάδα (Greece)

6

Schweiz, Svizzera, Svizra, Suisse

5

België, Belgien, Belgique

3

Argentinia

2

Canada

2

Česko (Czech)

2

Colombia

2

Danmark         

2

Italia

2

Србија/Srbija (Serbia)

2

Paraguáype (Paraguay)

2

South Africa

2

Cameroun

1

Ghana

1

hÉireann (Ireland)

1

Magyarország (Hungary)

1

Norge (Norway)

1

Portugal

1

Sénégal

1

Tanzania

1

नेपाल (Nepal)

1

India (Tibetan Technology Center)

1

Uruguay

1

 

Weitere Freifunk-Projekte nehme ich gerne auf. Bitte als Kommentar hier eintragen: http://global.freifunk.net/free_global_wireless_community.

Zur Software der Freifunk-Newswire-Site: Hierfür nutze ich einen Webserver mit Linux, Apache, MySQL, PHP und das Content-Management-System Drupal (http://drupal.org) mit dem Zusatzmodul Aggregator2 (http://drupal.org/project/aggregator2).

von Mario BehlingZuletzt verändert: 23.09.2006 14:40

 

 

 

Offene Netzwerke auch für Deutschland!

Offene Netzwerke auch für Deutschland!  -  WOS4 am 15.09.2006

Ins Internet von überall -- und das umsonst? Seit der Freigabe des so genannten ISM-Bands zur öffentlichen, lizenz- und registrierungsfreien Nutzung gibt es überall in der Republik eine wachsende Anzahl offener WLAN-Accesspoints. Schon heute gelangt man in vielen Cafes und auf öffentlichen Plätzen kostenlos und ohne weitere Zugangshürden per wireless LAN (WLAN) ins Internet. Die WLAN-Technik bietet alle Chancen dazu, in naher Zukunft in den Städten und Dörfern flächendeckend ins Internet zu gelangen. Dazu müssten möglichst viele Privatpersonen ihre Internet-Zugänge für alle öffnen. Diese Idee wird unter anderen von der Initiative freifunk.net vorangetrieben.

Auch heute schon ist die "digitale Nachbarschaftshilfe" eine sinnvolle Maßnahme zum Abbau der "digitalen Spaltung". So gibt es in einigen Stadtteilen Berlins und in vielen Regionen der neuen Bundesländer noch kein flächendeckendes DSL. Privatpersonen, die ihren WLAN-Zugang öffentlich machen, können so helfen, dass möglichst viele Menschen kostengünstig bzw. kostenlos ins Internet kommen. Die Anzahl derer, die dabei ihren eigenen Internetzugang anderen zur Verfügung stellen, steigt stetig.

Sowohl die kurzfristige Sicherung der Internetversorgung durch digitale Nachbarschaftshilfe als auch die Vision eines allgegenwärtigen, frei verfügbaren Netzes sind jetzt allerdings hochgradig gefährdet. Während in anderen Ländern ganze Städte und Kommunen derzeit offene Netze aufbauen, besteht in Deutschland die Gefahr, auf lange Zeit an kommerzielle Anbieter gefesselt zu sein und damit den Anschluss an das Informationszeitalter zu verpassen. Besonders problematisch ist hier ein Urteil, dass das Landgericht Hamburg kürzlich gefällt hat (AZ 308 O 407 / 06): Einer Frau, die ihren Accesspoint für die öffentliche Nutzung freigegeben hat, wurde eine Mitschuld zugesprochen, da Dritte über ihren Zugang Musikdateien getauscht hatten. In der Konsequenz bringt dieses Urteil alle, die ihren WLAN-Zugang anderen öffentlich zur Verfügung, in eine rechtliche Grauzone. Wer seinen Zugang nicht zumacht, kann jederzeit zum "Mittäter" werden -- ohne Rücksicht darauf, dass eigentlich zwischen Infrastruktur und Inhaltsangebot unterschieden werden müsste. Wer seinen Zugang wie vom Gericht gefordert verschlüsselt -- was auch keinen hundertprozentigen Schutz gegen einen eventuellen Missbrauch der im Handel befindlichen Geräte gibt -- macht eine öffentliche Nutzung unmöglich. Und auch eine etwaige Registrierung der User ist weder wünschenswert, noch technisch zumutbar, noch wirklich sicher.

Damit bewirkt dieses Urteil eine erhebliche Verunsicherung der hiesigen Bevölkerung. Wenn der Betrieb eines offenen Accesspoints dazu führen kann, dass der Besitzer mit einer Abmahnung oder Anzeige der Musikindustrie rechnen muss, dann ist das Projekt eines sozialen, frei verfügbaren Netzzugangs in Deutschland gescheitert. Digitale Nachbarschaftshilfe darf es dann nicht mehr geben.

Freie Netzwerke müssen bleiben, wenn Deutschland nicht den Anschluss an das Informationszeitalter verpassen möchte. Insbesondere wenn es um die "digitale Spaltung", um sozial schwächer gestellte Menschen und dünn besiedelte Regionen geht, reicht es nicht aus, diese Aufgabe kommerziellen Anbietern von Internetzugängen zu überlassen.

Wir fordern deswegen:

    * Eine rechtssichere Klärung der Angelegenheit -- notfalls auch durch eine Änderung des Gesetzesgrundlage --, die den besonderen Status nicht-kommerzieller Diensteanbieter berücksichtigt und es auch in Zukunft ermöglicht, den eigenen WLAN-Zugang öffentlich zugänglich zu machen,

    * die unbedingte Umsetzung der bereits in § 6 TDG und § 7 MDStV enthaltenen Gesetzestexte: "Diensteanbieter sind für fremde Informationen, die sie in einem Kommunikationsnetz übermitteln oder zu denen sie den Zugang zur Nutzung vermitteln, nicht verantwortlich [sofern sie die Übermittlung nicht selbst veranlasst haben usw.]."

    * die Öffnung zusätzlicher Frequenzbänder  für die öffentliche und lizenzfreie Nutzung zur Erhöhung der Bandbreite, Vergrößerung der Reichweite und Entfaltung von mehr Innovation,

    * sowie die politische Unterstützung entsprechender Vernetzungsinitiativen wie freifunk.net.

Oder kurz gesagt: offene Netzwerke auch für Deutschland!

Erstunterstützer:

* Jürgen Neumann, freifunk.net
* Markus Beckedahl, Netzwerk Neue Medien / netzpolitik.org
* Volker Grassmuck, Wizards of OS
* Bob Horvitz, Stichting Open Spectrum
* Armin Medosch, Autor
* Malcolm J. Matson, The OPLAN Foundation


von JuergeN NeumannZuletzt verändert: 05.11.2006 23:42

 

 

 

Im Namen des Volkes?

Betrifft: heise-online, Unverschlüsseltes WLAN hat Folgen

Woche für Woche treffe ich auf Menschen, die keinen Zugang zum Internet haben. Das hat im Wesentlichen zwei Gründe: entweder gibt es dort kein DSL oder sie können sich keinen eigenen Internetzugang leisten. Dank WLAN, Linux und z.B. OLSR ist es möglich geworden, den Betroffenen zu helfen. Wie, das ist Inhalt dieser Webseite und aller Aktivitäten von freifunk.net.

Wer unserem Vorschlag folgend anderen seinen Internetzugang zur Verfügung stellt, tut dies nicht, um die Kriminalität zu fördern, sondern um konkret im lokalen Umfeld etwas gegen die sogenannte digitale Spaltung zu unternehmen, um Menschen in der Nachbarschaft einen Zugang zum Internet anzubieten,

Solche offenen Netze können aber misbraucht werden, das liegt in der Natur der Sache, Entweder ist ein Netz offen, also für andere auch anonym zuganglich und in jeder Weise nutzbar, oder es ist es nicht, und damit geschlossen, also nicht zugänglich.

Pseudosicherheit wie WEP bietet keinen Schutz, da der schwache Schlüssel einfach geknackt werden kann. Und eine HOTSPOT-mäßige Registrierung der User schützt nicht vor wirklich Kriminellen, die jederzeit die MAC-Adresse und damit den Account eines anderen benutzen können.

Selbsternannte Hilfssheriffs, die die Datenpakete der Nachbarschaft nach illegalen Inhalten durchsuchen und von der perfekten Firewall träumen sind auch weder gewünscht (Datenschutz!) noch wirklich erfolgreich, denn jedes gute Päckchen kann schließlich doch ein schlechtes Päckchen sein (bei wirklich Kriminellen!).

Mehr Sicherheit kann es nur ohne Anonymität und mit derzeit erheblich teurerem technischem Aufwand geben, Doch das wollen wir bitte nicht! Man soll auch in Zukunft seine Meinung sagen dürfen, ohne vorher seinen Ausweis zeigen zu müssen und man sollte Zugang zu Wissen, Information und Kommunikation haben, auch wenn man zu den weniger gut Betuchten unter uns gehört.

Statt seine Zeit damit zu verschwenden oben gesagtes immer wieder neu zu diskutieren sollte man lieber etwas dagegen unternehmen, dass ein Gericht, wie hier in diesem Fall das Landericht Hamburg, die Interessen der Musikindustrie verteitigt, statt die Belange seines Volkes,

Wer heute kein Internet hat, dem fehlt der Zugang zu Wissen, Information und Kommunikation. Doch während in anderen Ländern der Welt der Staat dafür sorgt, dass die Bevölkerung Zugang zum Internet erhält, bestraft er hier die, die anderen diesen Zugang erst ermöglichen.

Natürlich ist ein WLAN kein rechtsfreier Raum. Wer längere Zeit über den Zugang seines Nachbarn illegale Daten versendet und empfängt, der kann natürlich auch ermittelt werden, ist er doch ein Sender, der ebenso von den Behörden empfangen und damit geortet werden kann - ganz besonders in einem offenen Netzwerk.

Doch hier dachte man sich wohl, wozu den Aufwand, wenn wir doch auch die Anschlusshalterin einfach haftbar machen können. Die hat zwar vielleicht gar nichts Illegales getan, aber immerhin hat sie nicht auf die Musikindutrie gehört und ihr Netzewerk von einem Spezialisten dicht und damit für die anderen unbrauchbar machen lassen.

Hier wird das Recht zu Unrecht !

Sicher werden sich jetzt viele einschüchtern lassen und sich zwei Mal überlegen, anderen ihren Anschluss zu Verfügung zu stellen. Aber so kann und darf diese Geschichte nicht enden! Die hier erwähnte Kriminalität (Filesharing!) ist nichts im Vergleich zu dem, was es bedeutet, wenn Millionen Menschen keinen Zugang zu Wissen, Information und Kommunikation haben.

Deshalb werde ich auch weiterhin Leuten erklären, wie sie per WLAN Zugang zum Internet erhalten können und  Menschen dazu ermutigen, anderen Ihren Anschluss zur Verfügung zu stellen. Ich tue das, damit die Welt ein bißchen gerechter wird - auch in meiner Nachbarschaft, wo es immer noch für viele kein DSL gibt.

von JuergeN NeumannZuletzt verändert: 11.09.2006 11:37

 

 

 

Unverschlüsseltes WLAN kann teuer werden! - Gericht bejaht Störerhaftung

Auf der Seite von lampmannbehn kann man ein kürzlich ergangenes Gerichtsurteil nachlesen, dass dem Freifunk-Gedanken und seiner Umsetzung konträr gegenübersteht. Bleibt zu hoffen, dass sich ein paar Rechtsanwälte mit dem Freifunk auseinandersetzen und für so gut befinden, dass sie ihre Amtshilfe kostenfrei Betroffenen zur Verfügung zu stellen.

Gibt es eigentlich schon ein Grundsatzurteil, auf das man sich beziehen könnte?


von Sascha WuestemannZuletzt verändert: 08.09.2006 01:04
Kategorie(n)
Rechtliches

 

 

 

Geek-Night im WB13 - Hohenschönhausen (Berlin)

hihi, vom 08.09. zum 09.09 werden sich im wb13 (Berlin Hohenschönhausen) ein paar Computerbegeisterte treffen, um in einer entspannten Atmosphäre ein paar Dinge auszuprobieren, wo sich der ein oder andere vielleicht im Alltag nicht so rantraut, unter anderem z. B. eine kleine Ubuntu-Install Party, gpg bzw. pgp Einführung und und und...
Dies wäre auch eine Möglichkeit, dass sich ein paar Freifunker einfinden, um die nächsten Projekte zu besprechen, bzw. ist dadurch auch die Möglichkeit gegeben ein Freifunk-Treffen abzuhalten. Vielleicht könnt ihr ja mal etwas Feedback geben.

Wenn der ein oder andere sich angesprochen fühlt, freue ich mich natürlich auch wenn bei den anderen Aktivitäten teilgenommen wird. Für die Organisation etc. gibt es wie immer ein Wiki, bei dem ihr auch eure Ideen einbringen könnt: http://slexx.kicks-ass.net/geeknight/wiki/index.php/Hauptseite
ahab

Weitere Infos und Diskussion unter http://wlanhsh.de/forum/viewtopic.php?t=1358&start=0)


p.s. mate bekommen wir vielleicht auch wieder an den start, alle anderen getränke gibts im gut sortierten fachhandel Sehr glücklich

von StefanZuletzt verändert: 08.09.2006 15:47

 

 

 

Die Kölledaer Linux- AG in der Zeitung

Pressemeldung vom 02.08.2006 erschienen im "Amtsblatt Landkreis Sömmerda"

Titel: "Was Pinguine mit Computern zu tun haben"


Mehr zu meiner Arbeitsgemeinschaft am Kölledaer Gymnasium, eine Kopie des Artikels und Informationen zu aktuellen und geplanten Vorhaben und Projekten

gibt es auf meiner Internetseite: http://people.freenet.de/NSchwirz


von Norman S.Zuletzt verändert: 20.11.2006 11:14